Erste gewinnt Spitzenspiel und fügt Durlach die erste Niederlage zu

Bei bestem Fußballwetter und toller Zuschauerkulisse startete am letzten Sonntag das Spitzenspiel der Kreisliga Karlsruhe. Von Anfang an starteten beiden Mannschaften mit Offensivfußball und zeigten, warum sie die beiden ersten Plätze in der Liga belegen.

In der 11. Minute wurden wir kalt erwischt, als Durlach einen Konter stark ausspielte und Sow zum 0:1 traf. Was uns aber schon die ganze Runde auszeichnete, war auch am Sonntag wieder das große Plus: nie aufgeben, immer an uns glauben. Bereits in der 16. Minute egalisierten wir die Führung der Gäste. Timo Gassanow zog am rechten Flügel eine seiner berühmten Sprints an, passte genau in die Mitte zum freistehenden Janik Busam und dieser traf eiskalt zum verdienten Ausgleich. 

Die Zuschauer sahen ein sehr gutes Spitzenspiel, bei dem wir immer mehr die Kontrolle übernahmen. So hatten wir in den fünf Minuten vor der Halbzeit zweimal die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Zunächst hatte unser Mittelfeldmotor David Kunzmann die hundertprozentige Chance auf dem Fuß, konnte aber aus fünf Metern leider nicht verwerten. Danach traf unser Stürmer Nico Leibold bei seinem Schuss leider nur die Latte. So ging es mit 1:1 in die Kabine.

Die zweite Halbzeit begann mit Dramatik, da Durlachs Pavkovic sich gegen unseren Toni Petricevic zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ. Zu Recht gab es die rote Karte. Waren wir aber vorher bei 11 gegen 11 besser, taten wir uns mit einem Mann mehr auf dem Platz schwer. Wir fanden keine richtige Lösung.

Bis zur 88. Minute, als wieder ein Angriff startete: im Strafraum ging es hin und her und am Ende drückte unser David Kunzmann den Ball zum verdienten 2:1 über die Linie.

Der Jubel danach war riesengroß. Dies war Durlachs erste Saisonniederlage und für uns Motivation, diesen Sieg im Pokalfinale am 25. Mai zu wiederholen.

Wir sind nun punktgleich mit Durlach (der ASV hat ein Spiel weniger und die bessere Tordifferenz) und neun Punkte vor Stupferich bei noch drei ausstehenden Spielen. Das Mindestziel Relegationsplatz ist in greifbarer Nähe. Am besten machen wir diesen am kommenden Sonntag in Malsch klar.

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